Samstag, 24. Januar 2015

Mythos Hammaburg: Ausstellung im Archäologischen Museum Hamburg

Museum in Harburg. © Frank Rasch
Über das Archäologische Museum Hamburg und den darin befindlichen Ausstellungen hatten wir bereits berichtet. An dieser Stelle wollen wir gezielt auf die Sonderausstellung „Mythos Hammaburg“ eingehen, die noch bis zum 26. April 2015 läuft.

Im vergangenen Jahr hatten wir in unseren Beitrag über das Archäologische Museum Hamburg bereits erwähnt, dass im Hauptgebäude des Museums, am Museumsplatz 2, noch bis zum 26. April 2015 die Sonderausstellung „Mythos Hammaburg“ stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung über die Entstehung Hamburgs.

In der Ausstellung „Mythos Hammaburg“, zu der es auch ein besonders schönes und informatives Buch gibt, geht es um die neuesten Ausgrabungen und Entdeckungen die im Zusammenhang mit der Stadtgründung stehen. Dabei steht vor allem das spannende Kapitel zwischen dem 8. und dem 10. Jahrhundert im Mittelpunkt.

Mit der Ausstellung „Mythos Hammaburg“ ist dem Archäologischen Museum etwas großartiges gelungen. Es geht um die Anfänge Hamburgs und somit um das spannendste Kapitel der Geschichte. Seit Jahrhunderten wurde nach den Wurzeln gesucht. Die Überlieferungen über die Hammaburg sind dabei fast zum Mythos geworden.

Der Domplatz als Keimzelle der Stadt

Der Domplatzes am Speersort gilt schon lange als Keimzelle der Stadt. Ausgrabungen in den Jahren 2005 und 2006 brachten nicht die erhofften Funde. Erst sieben Jahre später gab es neue Ergebnisse. Die neuesten Ausgrabungen brachten ganz neue Erkenntnisse zur Entstehung Hamburgs und dem „Mythos Hammaburg“ zum Vorschein. 

Die historischen Funde werden derzeit im Rahmen der Sonderausstellung „Mythos Hammaburg“ im Archäologischen Museum Hamburg in Harburg dem Publikum präsentiert. Dank eine mühevollen und aufwändigen Gestaltung der Ausstellungsräume lässt sich das Wissen über die Entstehung Hamburgs für jeden gut nachzuvollziehen.

Anhand der neuesten Funde wird beispielsweise deutlich gemacht, dass die Hammaburg von Beginn an ein Handelsplatz war und nicht wie so oft vermutet, eine kirchliche Ortschaft die vom Missionar Ansgar gegründet wurde. Wer Interesse an der Hamburger Geschichte hat sollte sich die Ausstellung in Harburg unbedingt anschauen. (fr)

Archäologisches Museum Hamburg
Museumsplatz 2 in Harburg
www.amh.de

Blick in die Ausstellung „Mythos Hammaburg“:

Erste Eindrücke. © Frank Rasch
Die Anfänge der Hammaburg. © Frank Rasch
Die Entstehung. © Frank Rasch
Die Ausstellungsräume. © Frank Rasch
Fundstücke mit Aussagekraft. © Frank Rasch

Freitag, 23. Januar 2015

Die Zukunft der MS Deutschland ist ungewiss

Deutschland. © Nina Weickert
Vor einigen Wochen berichteten die Medien das die „MS Deutschland“ von US-Investoren gekauft wurde. Nach aktuellen Meldungen ist der Verkauf geplatzt. Somit ist die Zukunft des Traumschiffs weiterhin ungewiss. Alle Reisen des Schiffs wurden vorerst abgesagt.

Die BILD-Zeitung berichtete diese Woche, dass der geplante Verkauf der „MS Deutschland“ an US-Investoren geplatzt ist. Daher ist völlig offen wie die Zukunft des ehemaligen ZDF-Traumschiffs aussehen wird. Derzeit liegt die „Deutschland“ in Gibraltar an der Pier. Die 50 Seeleute auf dem Schiff sind momentan beschäftigungslos.

Wie es für die 50 Seeleute weitergehen wird ist ungewiss. Die zusätzlichen 230 Saison-Kräfte werden nicht neu angeheuert. Der Reederei Deilmann fehlt an Geld für die Gehälter der Seeleute. Aber auch in der Konzernzentrale der Reederei sieht es nicht besser aus: 30 von 48 Mitarbeitern der Reederei wurde bereits freigestellt.

Alle Reisen der „MS Deutschland“ wurden vorerst abgesagt. Auch die Fahrt nach Hamburg am 12. Juni wird vermutlich nicht stattfinden. Nun ist der Insolvenzberater gefragt. Der Insolvenzberater Reinhold Schmid-Sperber prüft jetzt weitere Angebote von potentiellen Käufern. Wird es noch einen Käufer für die „MS Deutschland“ geben? (fr)

Donnerstag, 22. Januar 2015

Der HSV spielt wieder im Volksparkstadion

Neuer Schriftzug? © F.R. & P.B.
Für viele Fans hat sich eigentlich nie etwas geändert. Die HSV-Arena hatte intern immer den Namen Volksparkstadion. Doch nun erhält das Stadion auch ganz offiziell wieder den altehrwürdigen Namen zurück. Ermöglichen wird das Milliardär Klaus-Michael Kühne.

Klaus-Michael Kühne ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und ein langjähriger HSV-Fan. An letzteren hatten viele Anhänger zuletzt etwas gezweifelt. Nachdem der Milliardär dem HSV mehrfach Geld gegeben hatte, entschied sich Kühne gegen den Kauf von HSV-Anteilen und forderte die vertraglich festgelegte Rückzahlung.

Den HSV hätte die Rückzahlung in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Das ist auch dem HSV-Fan Kühne bewusst gewesen. Ob das einer der Gründe ist warum er sich Klaus-Michael Kühne umentschieden hat ist nicht bekannt. Der HSV berichtet auf hsv.de, dass der Geschäftsmann als strategischer Partner in die HSV Fußball AG einsteigt.

Für 18,75 Millionen Euro seiner dem HSV zur Verfügung gestellten 25 Millionen Euro kauft Klaus-Michael Kühne 7,5 Prozent HSV-Anteile. Somit sitzt der Milliardär erster strategischer Partner im Boot. Weitere sollen folgen. Es wurden bereits einige Gespräche mit Unternehmen geführt und es werden auch noch weitere Gespräche folgen.

Kühne kauft Namensrechte der HSV-Arena

Neben dem Einstieg in die HSV Fußball AG will Klaus-Michael Kühne die Namensrechte des Stadions kaufen. Dann heißt die Arena ab dem 1. Juli 2015 für vier Jahre lang wieder Volksparkstadion. Fans und Mitglieder des Vereins sind begeistert der Arena den alten Namen zurückzugeben unter dem der HSV die größten Erfolge feierte.

Von 1953 bis 2001 hieß das Stadion bereits Volksparkstadion. Danach wurde es zur AOL-Arena, HSH-Nordbank Arena und zur Imtech Arena. Nach den drei Sponsoren-Namen soll ab 1. Juli wieder der traditionelle Schriftzug das Stadion zieren. Was sich der HSV die Namensrechte kosten lässt ist uns bisher nicht bekannt.

So könnte es aussehen. © Foto: Frank Rasch / Montage: Patrick Bieber

Mittwoch, 21. Januar 2015

Schlechte Luft in Hamburgs Westen

Feuerwehr. © Frank Rasch
Wer am Mittwochmittag im Westen Hamburgs zu tun hatte, hat dort einen unangenehmen Geruch wahrgenommen. Einige Bürger berichten von Atembeschwerden. Im Stadtteil Rotherbaum wurde eine Schule evakuiert. Die Feuerwehr rief eine Sonderlage aus.

Mittwochmittag konnte man in einigen Hamburger Stadtteilen wie Eimsbüttel, Stellingen und Rotherbaum einen unangenehmen und beißenden Geruch wahrnehmen der an einigen Orten so konzentriert war, dass der Geruch sogar Unwohlsein bei vielen Menschen auslöste. Die Ursache für die Verunreinigung wurde nicht festgestellt.

Trotz intensiver Bemühungen der Feuerwehr konnte die Ursache noch nicht festgestellt werden. Die Untersuchungen der Luftmessung dauern noch an. Wenn klar ist wobei es sich bei dem Geruch gehandelt hat, dann wird man auch schnell lokalisieren wo in Hamburg die übel riechenden und reizenden Abgase entwichen sind.

Radio Hamburg berichtet, dass am Rotherbaum eine Staatliche Fremdsprachenschule evakuiert wurde, weil Schüler und Lehrer über Reizungen der Atemwege und Unwohlsein klagten. Aus dem ganzen Westen waren Meldungen über Atemwegsreizungen zu vernehmen. Krankenhäuser und die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun. (fr)

Dienstag, 20. Januar 2015

Schwarze Nächte Hamburg am 26. Januar mit Mojib Latif

Vorschau. © Schwarze Nächte
Auch in diesem Monat finden wieder die beliebten „Schwarzen Nächte“ in der Speicherstadt statt. Diesmal ist der aus dem TV bekannte und renommierte Klimaforscher Professor Mojib Latif zu Gast und stellt sein Buch „Das Ende der Ozeane“ dem Publikum vor.

Mojib Latif ist einer der bekanntesten und renommiertesten Klimaforscher in Deutschland. Latif ist Professor am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel gilt als einer der führenden Experten für den Klimawandel und dessen Wechselwirkung. Aufgrund seiner Arbeit hat der Professor bereits zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten.

Neben seinen Arbeit als Klimaforschung ist Mojib Latif auch Autor. In seinem neuen Buch geht er der Rolle der Weltmeere als Grundlage der menschlichen Existenz nach. Leckende Ölpipelines laufen am Meeresgrund aus, man ist ständig auf der Suche nach nutzbaren Rohstoffen aus der Tiefsee und Müll lässt Meeressäuger verenden oder gelangt über die Nahrungskette zurück auf unseren Teller.

„Die Menschen“, schreibt Mojib Latif, „betreiben mit den Meeren in gewisser Weise ein gigantisches Experiment. Wie es ausgehen wird, können wir nicht vorhersehen. Wir kennen ja noch nicht einmal alle Lebewesen im Meer.“ Dieses Buch über die Ozeane ist als Weckruf gedacht. Als Mahnung. Mojib Latif hinterfragt einige Dinge.

Am 26. Januar 2015 wird Professor Mojib Latif sein Buch, „Das Ende der Ozeane“, dem Publikum der „Schwarzen Nächte“ in der Hamburger Speicherstadt vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und findet wie gewohnt in der Kaffeerösterei (Kehrwieder 5) statt. Der Eintritt zur „Schwarzen Nacht“ kostet 7 Euro pro Person.

Wildpark Schwarze Berge: Schönes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit

Wildfutter im Wildpark. 
Der Wildpark Schwarze Berge in der Gemeinde Rosengarten ist das ganze Jahr über geöffnet und hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Auch in den kälteren Monaten des Jahres lohnt sich ein Ausflug in den 50 Hektar großen Wildpark südlich von Hamburg-Harburg.

Der im Jahr 1969 gegründete Wildpark Schwarze Berge in der niedersächsischen Gemeinde Rosengarten in der Nähe des Hamburger Stadtteils Harburg ist seit vielen Generationen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. An kaum einen anderen Ort im norddeutschen Raum kann man so viele Tiere in Freigehegen bewundern, füttern und anfassen.

Auf dem 50 Hektar Areal, dass wirkt als ob es sich dabei um einen großen natürlichen Wald mit über 1.000 Tieren handelt, gibt es einiges zu sehen. Neben Fütterungen kann man im ganzjährig geöffneten Wildpark Schwarze Berge Flugschauen mit Greifvögeln bestaunen. Jeden Tag findet eine Flugschau statt - je nach Jahreszeit.

In den kälteren Monaten von November bis Februar findet die Flugschau im Wildpark Schwarze Berge täglich um 14 Uhr statt. Von März bis Oktober kann man das Ereignis sogar zweimal täglich um 12 und 15 Uhr anschauen. Besonders toll ist, dass durch den Besuch der Flugschau den Besuchern keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Gute Erreichbarkeit des Wildparks

Wer denkt das ein Besuch des Wildparks nur im Sommer eine schöne Sache ist täuscht sich. Obwohl einige Tiere im Winterschlaf sind gibt es sehr viele Tiere zu sehen. Zu den Highlights des Parks zählen das große Freigehege, der Spielplatz, der 31 Meter hohe Elbblickturm und das kulinarische Angebot, sowie die zwei Grillplätze.

Von April bis Oktober können Besucher des Wildparks Schwarze Berge von montags bis samstags auf dem benachbarten Campingplatz gastieren. Wer das nicht möchte darf sich an der guten Erreichbarkeit erfreuen. Die Buslinie 340 fährt von der S-Bahn Harburg oder Neuwiedenthal direkt vor den Eingang des Wildparks Schwarze Berge.

Wer mit dem Fahrzeug anreisen möchte findet direkt vor dem Gelände auf einem Parkplatz zahlreiche kostenlose Parkmöglichkeiten. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zur Kasse. Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten, dem Restaurant und dem Wildpark gibt es auf der Internetseite www.wildpark-schwarze-berge.de.

Fotos aus dem Wildpark Schwarze Berge:

Damwild im Freigehege. © Nina Weickert
Schöne Tiere die man füttern darf. © Nina Weickert
Die Hängebauchschweine im Wildpark. © Nina Weickert
Schottisches Hochlandrind und Ziegenbock. © Nina Weickert
Der Weißkopfseeadler. © Nina Weickert
Waschbär. © Nina Weickert
Bei der Waschbär-Fütterung. © Frank Rasch
Nahrungsaufnahme. © Nina Weickert
Bentheimer Landschafe. © Nina Weickert
Nutria. © Nina Weickert
Ziegen im Streichelgehege. © Frank Rasch
Eule bei der Flugschau. © Frank Rasch
Falknerei live erleben. © Frank Rasch
Ein Wolf. © Frank Rasch
Eule. © Nina Weickert. 

Montag, 19. Januar 2015

Hamburg Towers kassieren Niederlage gegen Heidelberg

Hamburg Towers. © Nina Weickert
Die Hamburg Towers haben am Sonntag gegen einen direkten Konkurrenten, den MLP Academics Heidelberg, nach Verlängerung mit 92:95 verloren. Den Zuschauern in der ausverkauften InselPark-Arena wurde eine spannende Partie mit vielen Höhepunkten geboten.

In der zweiten Basketball-Bundesliga ProA lieferten sich die Hamburg Towers und die MLP Academics Heidelberg am Sonntag einen spannenden Fight mit vielen sportlichen Höhepunkten. Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams bekämpften sich fast die gesamte Spielzeit über auf Augenhöhe – bis in die Verlängerung.

Mit dem Spielstand von 71:71 ging es in die erste Verlängerung. Da dann immer noch keine Entscheidung fiel, obwohl die Towers durchaus die Chance dazu hatten, ging es beim Stand von 84:84 in eine zweite Verlängerung. In dem Abschnitt war es Heidelbergs Kelvin Martin der sein Team zu einem umkämpften 92:95-Auswärtserfolg führte.

Am nächsten Samstag den 24. Januar um 19.30 Uhr gastieren die Hamburg Towers bei den Paderborn Baskets. In dem Spiel haben die Hanseaten die Chance die knappe Niederlage gegen Heidelberg schnell vergessen machen zu können. Das nächste Heimspiel der Hamburg Towers steht erst im nächsten Monat auf dem Programm.

Sonntag, 18. Januar 2015

Hamburg Freezers verlieren Heimspiel am Sonntag

Niederlage gegen Berlin. © Freezers
Die Hamburg Freezers haben am Sonntag ein Heimspiel gegen die Eisbären Berlin bestreiten müssen und die Partie mit 1:4 (0:0, 1:1, 0:3) verloren. Durch die Pleite waren die Norddeutschen den Hauptstädtern auch im vierten Vergleich der laufenden Saison unterlegen.

Das erste Drittel im Spiel zwischen den Hamburg Freezers und den Eisbären Berlin am Sonntag begann mit wenigen Highlights. Nach 20 Minuten ging es torlos in die Drittelpause. In der 24. Minute im Abschnitt Zwei traf Berlin zur 1:0-Führung ehe Morten Madsen in der 27. Spielminute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich besorgte. 

Im Schlussdrittel der Partie kämpften beide Teams auf Augenhöhe. Dennoch waren es die Gäste, die im Powerplay (52.) in 2:1-Führung erzielten. In der 56. Spielminute erhöhten die Haupstädter sogar noch auf 3:1. Trotz intensiver Bemühungen der Freezers reichte es nicht mehr. Am Ende trafen die Gäste sogar noch zum 4:1 (60.).

Das nächste Heimspiel der Freezers steigt am Sonntag den 25. Februar um 14.30 Uhr gegen die Iserlohn Roosters. 650 Tickets sind noch erhältlich. Die Karten gibt es im Onlineshop, telefonisch unter 040 / 380 835 222, an allen Vorverkaufsstellen, im Fanshop der Volksbank Arena sowie an den Kassen der o2 World Hamburg.

Samstag, 17. Januar 2015

Hamburg Freezers verlieren in Krefeld

Hamburg Freezers. © Frank Rasch
Die Hamburg Freezers haben am Freitag bei den Krefeld Pinguinen mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. Im Heimspiel am kommenden Sonntag muss es wieder etwas besser laufen für die Hamburger. Für das nächste Heimspiel gibt es noch Tickets

Das DEL-Hauptrundenspiel zwischen den Krefeld Pinguinen und den Hamburg Freezers am Freitag begann etwas besser für die Gastgeber aus Krefeld: Bereits in der 3. Minute gingen die Pinguine mit 1:0 in Front. Mit fortlaufenden Spielverlauf kamen die Hamburger besser in die Partie. Für den Ausgleich im ersten Drittel reichte es nicht.

Nach dem Seitenwechsel begann das zweite Drittel ausgeglichen. Dennoch konnten die Krefelder den Spielstand auf 2:0 stellen. Die Freezers gaben nicht auf und erzwangen eine Spieldauer-disziplinarstrafe gegen die Pinguine. Das Überzahlspiel konnte Hamburg geschickt nutzen indem Matt Pettinger in der 34. Minute zum 1:2 traf.

Im letzten Drittel drängte Hamburg auf den Ausgleich, der 16 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelang: Nach einem Fernschuss erkämpften sich Christoph Schubert und Kevin Clark den Puck, den Clark in der 60. Minute über die Linie drückte. In der Verlängerung entschied Krefeld mit dem Siegtreffer zum 3:2 das Spiel für sich.

Die nächste DEL-Partie steigt am Sonntag um 14.30 Uhr in der ausverkauften o2 World Hamburg gegen die Eisbären Berlin. Tickets für die Heimspiele der Hamburg Freezers gibt es im Onlineshop, telefonisch unter 040 / 380 835 222, an allen Vorverkaufsstellen, im Fanshop der Volksbank Arena und an den Kassen der o2 World.

Mittwoch, 14. Januar 2015

CSCL Globe in Hamburg: Containerschiff begeistert Schaulustige

"CSCL Globe" © Frank Rasch
Derzeit ist das längste Containerschiff der Welt, die „CSCL Globe“, der Reederei „China Shipping“ im Hamburger Hafen. Während des Be- und Entadens lockt das 400 Meter lange Schiff seit Dienstag sehr viele Menschen in den Waltershofer Hafen.

Im Hamburger Hafen, genauer gesagt im Waltershofer Hafen, liegt mit der „CSCL Globe“ das derzeit längste Containerschiff der Welt. Seit der Ankunft des 400 Meter langen und 58,6 Meter breiten Schiffs am Dienstag lockt das Schiff trotz regnerischen Schmuddelwetters viele Schaulustige in das Waltershofer Hafengebiet.

Wir waren am Mittwoch vor Ort und waren erstaunt wie viele Menschen trotz Regenwetters anwesend waren um die „CSCL Globe“ zu bestaunen. Das 19.100 Container fassende Schiff der Reederei „China Chipping“ hat beeindruckende Ausmaße vorzuweisen die nur mit wenigen Schiffen auf den Weltmeeren zu vergleichen sind.

Bei der Ankunft in Hamburg war die „CSCL Globe“ nicht voll beladen da sie dann einen Tiefgang von 16 Metern gehabt hätte – zu tief für die Elbe im Hamburger Hafen. Dennoch ist „China Chipping“ gerne bereits diesen Kompromiss einzugehen. Das macht auch der Vizepräsident der Reederei in einem Gespräch mit der „MOPO“ deutlich.

„Hamburg ist das Transportzentrum Europas. Die meisten unserer Kunden wollen, dass ihre Fracht durch Hamburg geht“, sagt „China Shippings“-Vizepräsident Yu Zenggang gegenüber der Tageszeitung. Wer das Schiff anschauen möchte sollte das bis zum Auslaufen am Donnerstag mit dem Abendhochwasser erledigt haben. (fr)